Flagge zeigen

In den Internationalen Wochen gegen Rassismus, welche alljährlich um den 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, stattfinden, solidarisieren wir uns mit den Gegnern und Opfern von Rassismus. Dieser Gedenktag geht zurück auf den 21. März des Jahres 1960, an welchem im südafrikanischen Sharpeville gegen die diskriminierenden Passgesetze des damaligen Apartheid-Regimes friedlich Demonstrierende brutal niedergeschlagen wurden. Später wurde dieser Tag durch die Vereinten Nationen zum Gedenktag ausgerufen.

Wir als der DMK Karlsruhe nehmen seit Beginn der Karlsruher Wochen gegen Rassismus an dieser Veranstaltungsreihe teil. Wir sind nämlich überzeugt, dass derartige Initiativen Menschen unterschiedlichster Herkünfte und Hintergründe zueinander führen und Zusammenarbeit gegen Rassismus – auch auf lokaler Ebene – fördern.

Nasrin Farkhari hat Islamwissenschaften, Soziologie und Zentralasienstudien studiert. Die Mutter und Leiterin einer DMK-Mädchengruppe ist zuständig für das Programm der „Wochen gegen Rassismus“ des DMK und die Kommunikation mit den Referenten.

Arber Kabashi studiert Elektrotechnik und hat langjährige Erfahrung als Leiter einer DMK-Jungengruppe. Er kümmert sich um die Organisation aller Dinge, damit die „Wochen gegen Rassismus“-Veranstaltungen des DMK auch stattfindet.

Wo fängt Rassismus eigentlich an? Rassistische Äußerungen zu identifizieren, fällt oft nicht leicht. Um gegen Rassismus zu sein, müssen wir zuerst verstehen, was er überhaupt ist. Nach dem Soziologen Stuart Hall geht es bei Rassismus vor Allem um die Markierung von Unterschieden, mit Hilfe derer man sich von anderen abgrenzt. Die ausschließende Gruppe sichert sich dadurch in der Regel einen privilegierten Zugang zu materiellen oder symbolischen Ressourcen. Um gegen diesen Rassismus vorzugehen, ist es besonders wichtig, die Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Menschen zu betonen und sich für die gemeinsamen Werte einzusetzen gegen Oberflächlichkeit und Exklusion.