Eine der ersten deutschsprachigen muslimischen Gemeinden

in Deutschland – offen, kompetent und aktiv.

In Karlsruhe und Umgebung.

Islamwoche 2015
Karlsruher Muslime veranstalten in diesem Jahr bereits zum achten Mal eine Islamwoche. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup unterstützt die Initiative mit seiner Schirmherrschaft.
Tag der offenen Tür im DMK
Seiner langjährigen Tradition der offenen Einladungen an die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger folgend, lädt der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe (DMK) auch dieses Jahr im Rahmen der TOM am Samstag, 3. Oktober von 13 bis 17 Uhr, alle Karlsruher in ihre Gemeinderäume zu Gesprächen und Begegnungen ein.
Garten der Religionen - Eröffnung
Endlich konnte der Garten der Religionen am 24. September 2015, am 300. Jahrestag des Erlasses des Privilegienbriefs, nach fast fünf Jahren Planung und Arbeit in der Südstadt-Ost durch unseren Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und der AG Garten der Religionen eröffnet werden.
Ansprache in der Stadtkirche
(Wohl) Eine Karlsruher Premiere war die Ansprache eines Muslims in einer Kirche nach dem Gottesdienst. Sie fand am 13. Juli in der Stadtkirche statt. Die Rückmeldungen der Kirchenbesucher zu der muslimischen Ansprache waren durchweg positiv.
Fastenbrechen 2015
Der DMK Karlsruhe e.V. hat am 10. Juli Karlsruher Muslime zum Fastenbrechen eingeladen. Zu dieser Einladung sind mehr als 300 Personen gefolgt. Ein gelungener Abend- organisiert und durchgeführt von einer aktiven DMK-Jugend.
Vielfalt willkommen heißen - Gegendemo zur Kargida
Das Netzwerk Karlsruhe gegen Rechts, bei dem auch der DMK Mitglied ist, organisierte am 24.2.2015 auf dem Karlsruher Friedrichsplatz eine Gegendemo zur KARGIDA, die sich etwa zeitgleich auf dem Stephansplatz versammelte.
Mahnwache für Frieden und Toleranz
Bei der Mahnwache zum Anschlag in Paris kamen etwa 1500 Karlsruher Bürger auf den Platz der Grundrechte, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen: Für Toleranz, Frieden und Einheit, gegen Terrorismus und alle Arten von Extremismus.
Lichterlauf gegen Rassismus und Diskriminierung
Mit diesem Lichterlauf soll an erster Stelle an die Opfer und Leidtragenden des Rassismus in unserem Land erinnert werden.
Stolpersteine Putzaktion
Gemeinsam werden die in der Weststadt verlegten Stolpersteine gereinigt und der politisch und rassisch Verfolgten der NS-Dikatur gedacht.
Karlsruher 24h Lauf
Mit dem Karlsruher 24h Lauf für Kinderrechte werden die zentralen Themen Kinderrechte und Kinderschutz in die Öffentlichkeit getragen und Geldmittel für ausgewählte lokale Projekte für Kinder und Jugendliche erlaufen.

Islam - Allgemein

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http://www.islamische-zeitung.de/index.cgi?id=16949

Der Qur’an wurde von vielen Prophetengefährten auswendig gelernt. In der Schlacht von Jamama, bei der viele dieser Huffaz getötet wurden, riet ‘Umar ibn Al-Khattab dem ersten Khalifen Abu Bakr, möge Allah mit ihnen zufrieden sein, eine standardisierte Ausgabe des Qur’ans - dessen Schutz von Allah garan­tiert wurde – im Dialekt der Quraisch anzufertigen. Abu Bakr gab eine solche Ausgabe in Auftrag.

Nach seinem Tod ging sie zur Aufbewahrung an ‘Umar und bei dessen Hinscheiden an seine Tochter Hafsa über, damit diese vorsichtig bewahrt werden sollte. Während des Khalifats von ‘Uthman ibn Al-Affan, möge Allah mit ­ihnen allen zufrieden sein, stellten die Leute fest, dass abweichende und falsche Qur’an­rezitationen unter frisch konvertierten, nicht-arabischen Völkern an Orten wie Armenien und Aserbaidschan auftauchten. ‘Uthman, möge Allah mit ihm zufrieden sein, lieh sich daher die Sammlung in Hafsas Aufbewahrung aus, um sechs gleichförmige Kopien anzufertigen. Sie wurden in die wichtigsten politischen und kulturellen Zentren des islamischen Herrschaftsgebiet entsandt. Alle anderen Versionen, die nicht dem überlieferten Standard der Huffaz von Medina entsprachen, wurden verbrannt. In allem bezweifelte niemand die Vertrauenswür­digkeit von Hafsa, oder fragte sich, ob sie die, ihr anvertraute Ausgabe irgendwie verfälscht haben könnte.

Zur Zeit der Prophetengefährten fragte sich niemand, ob das direkt von Frauen bezogene Wissen legitim sei. Hierbei sollten wir in Betracht ziehen, dass sich in den Büchern der prophetischen ­Aussagen und Beschreibungen seiner Handlungen (Ahadith) in jedem Kapital Frauen unter den Überlieferern finden. Imam Hakim Naisapuri stellte fest: „Ein Viertel unseres Dins hängt von den Überlieferungen der Frauen ab. Hätte es sie nicht gegeben, hätten wir ein Viertel unseren Din verloren.“

Imam Abu Hanifa beispielsweise war der Ansicht, dass das freiwillige Gebet vor dem Mittagsgebet aus vier Gebetseinheiten besteht, während die Imame und Begründer der anderen Rechtsschulen von zwei ausgehen. Die letzteren ­beriefen sich auf eine Überlieferung von ‘Abdullah ibn ‘Umar, während Abu Hanifa seine Meinung mit der Ansicht von Umm Habiba und anderen Ehefrauen des Propheten, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, begründete. Imam Abu ­Hanifa war der Ansicht, dass durch die Tatsache, wonach der Prophet seine ­freiwilligen Gebete zu Hause machte, die Überlieferung seiner Ehefrauen die stärkere sei.

Auch wichtige Ereignisse wie der Anfang der prophetischen Mission wurden gezielt von Frauen weitergegeben. ‘Aischa beispielsweise überlieferte einen detailrei­chen Bericht über die Umstände der ersten Offenbarung [des Qur’an]. Er ­wurde von Imam Al-Bukhari festgehalten; direkt nach dem Hadith, wonach Handlungen durch die sie begleitenden Absichten bewertet werden.

Wir alle wissen, dass die rituelle Reinheit eine essenzielle Vorraussetzung für die Gültigkeit des rituellen Gebets (As-Salat) ist. Die Gefährtin Rubija bint Muawidh, möge Allah ihr gnädig sein, war eine bekannte Vermittlerin von Hadithen. Ihre Berichte finden sich bei Imam Bukhari, Muslim, Ibn Madschah und anderen Sammlungen. Sie berichte­te, wie der Prophet, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, die Gebets­waschung vollzog, die sie mit eigenen Augen beobachtete. Die Gefährten kamen zu ihr, um das Ritual zu lernen. Trotz der Tatsache, dass Abu Bakr, ‘Umar, ‘Uthman, ‘Ali, Mu’adh ibn Dschabal oder ‘Abdullah ibn Mas’ud, möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein, in Medina waren. Zu ihren Schülern zählten Leute wie ‘Abdullah ibn ‘Abbas, der bekannte Qur’ankommentator – ein Mitglied der Prophetenfamilie. Er fragte niemals: „Warum sollte ich von ihr lernen, wo ich doch aus der Familie des Propheten stamme.“ Das gleiche gilt für ‘Ali Zain Al-’Abidin, dem Urenkel des Gesandten Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, der selbst ein wichtiger Gelehrter war. Sie gingen zu jedem Menschen mit Wissen – unge­achtet seines Geschlechts.

Interessanterweise gab es kein einziges, von einer Frau weitergegebenes Hadith, dass zurückgewiesen worden wäre, weil die Übermittlerin ein Lügnerin gewesen wäre. Imam Dhahabi bestätigte dies: „Es gab viele Männer, die Hadithe fälschten. Jedoch keine Frau in der Geschichte des Islam wurde dessen beschuldigt.“ Im Lichte dessen sollte die ­intellektuelle Integrität von Frauen nicht in Frage gestellt werden. Sie waren wahrhaftige Übermittler des religiösen Wissens.

Amra bin ‘Abdurrahman befand sich unter den größten Nachfolgerinnen; jene Generation, die nach den Prophetengefährten kam. Sie war eine ­Rechtsgelehrte, gab Fatwas und war Spezialistin für prophetische Aussagen. Der große Khalif ‘Umar ibn ‘Abdul ‘Aziz sagte: „Wenn ihr Ahadith lernen wollt, geht zu Amra.“ Imam Zuhri, dem die erste systematische und editierte Hadithsammlung zugeschrieben wurde, sagte: „Geht zu Amra, sie ist ein großes Gefäß für Hadithe.“ In der Zeit von Medina hörte Amra das Urteil über einen Dieb in Syrien. Sie korrigierte das Urteil des Qadis. Und jener stellte weder ihre Autorität in Frage, noch holte er eine zweite Meinung eines ande­ren Gelehrten ein, von denen es damals eine Menge in Medina gab, darunter auch Imame wie Sa’id ibn Al-Musaijab.

Eine der größten Nachfolgerinnen, Umm Darda, lehrte in der großen ‘Umaijaden-Moschee in Damaskus, und in Jerusalem. Ihre Klassen wurden von Imamen, Rechtsgelehrten und Hadith-Spezialisten besucht. Der einflussreiche Khalif ‘Abdulmalik ibn Marwan – seine Herrschaft reichte von Spanien nach Indien – hatte eine Lehrerlaubnis von ­’Abdullah ibn ‘Umar, dem größten Faqih seiner Zeit in Medina. Als er alt wurde, fragten ihn die Leute: „Zu wem sollen wir nach dir gehen, sollten wir Urteile brauchen?“ Der Khalif entgegnete: „Marwan hat ­einen Sohn [‘Abdulmalik], der Rechtsge­lehrter ist. Also fragt ihn.“ Ibn ‘Umar gab ‘Abdulmalik seine Unterstützung.

Aber selbst ‘Abdulmalik ibn Marwan nahm am Unterricht von Umm Darda teil und schämte sich niemals, von ihr zu lernen. Des Weiteren diente er ihr in bescheidener Weise. Es wurde berichtet, dass sich Umm Darda wegen ihres fortgeschrittenen Alters nach dem Unterricht bei ‘Abdulmalik anlehnte, um zum Gebet in die Moschee zu gehen. Er half ihr danach, wieder an den Ort ihres Unterrichts zurückzukehren. Die Tatsache, dass diese Frauen Männer lehrten, die selbst große Gelehrte waren, ist ein Hinweis auf den Respekt und den Rang, der ihnen eingeräumt wurde.

Quelle:http://www.islamische-zeitung.de/index.cgi?id=16458

Kaffee: Welthandel und -kultur haben den Muslimen einiges zu verdanken. Von Laila Massoudi

Das jüngste Wiederaufleben des Kaffeehauses (...) enthält vielleicht auch eine Sehnsucht nach der Gemeinschaftlichkeit, wie sie von den Derwischen der Schadhilija vor 600 Jahren praktiziert wurde, als sie sich zur Erinnerung an Allah sammelten und die Tasse von Hand zu Hand gehen ließen.“ (Kathleen Seidel)

Ob als ungenießbare Instantbrühe in überfüllten Flugzeugen, ob zum „Mitnehmen“ (um den nervigen Anglizismus „to go“ zu vermeiden) vor der Arbeit oder als hochwertiges Handwerk in der Mitte Wiens genossen: Der Kaffee ist Teil unseres Alltags. Wer daran zweifelt, kann viele Muslime während des Ramadans fragen, ob etwas in ihrem Tagesablauf fehlt (wenn es nicht die Substanz ist, dann das Ritual). Man wird es kaum glauben, das „Genussmittel – dessen gesundheitlicher Nutzen immer öfter betont wird – ist nicht nur das am meisten gehandelte Agrarprodukt weltweit, sondern nach dem Erdöl der zweitwichtigste Rohstoff (in Sachen Handelsvolumen) überhaupt.

Selbst bei uns deutschen Micheln ist das einstmals als „Türkentrunk“ verschriene Gebräu sogar das beliebteste (was das Vorurteil, die Deutschen seien allesamt ein Haufen verschlafener Biertrinker, entkräftet). Dass der an Sarrazin geschulte Bundesbürger seinen Morgenkaffee – oder Latte macchiato, wenn er beziehungsweise sie der neuen Mitte angehö­ren – trinkt, ist Alltag. Dass er das im wahrsten Sinne des Wortes globale Getränk Muslimen der Arabischen Halbinsel und der Levante verdankt, die es im größeren Umfang „entdeckten“, kultivierten und handelten, dürfte ihm nicht bewusst sein.

Kaffee – das Getränk der Welt – ist eine Kraft, die Ökonomien (entstand doch der Kapitalismus auch in den ersten Kaffeehäusern wie Lloyds in London, 1688) vorantreibt, Meinungen prägt und Menschen zusammenbringt. Er ist ein gemeinsames Vergnügen, zu dem die Welt am Morgen aufwacht und bis in die Nacht hinein wach bleibt. Sein produktive Energie kann nicht geleugnet werden. Seine Fähigkeit Gespräche anzufachen und sogar Freundschaften zu stiften, ist beeindruckend.

Angefangen von Stämmen im äthiopi­schen Hochland (entsprechend einer Legende), über Sufis in der Region von ­Mekka und Medina, die den Kaffee zur Steigerung ihrer Konzentration bei der abendlichen Anrufung Allahs benutzten, bis zur Kaffeekultur der Osmanen: Die frühe Geschichte dieses heute globalen Heißgetränks ist untrennbar mit Muslimen verbunden. Nicht zu Unrecht wurde es daher von einigen auch als „Wein des Islam“ bezeichnet.

In die ganze Welt
Der eigentliche Ursprung des Kaffees ist nicht vollkommen geklärt. Es gibt wohl Hinweise, wonach seine Bohnen – bevor sein Kochen bekannt war – für archaische „Energieriegel“ benutzt wurden. Abessinien – das ­heutige ­Äthiopien – wird genannt, ebenso Arabien oder Ägypten, Persien oder Indien. Heute herrscht die Meinung vor, dass die Kaffeekultur ihren Ursprung in der Provinz Kaffa, in Abessinien, hatte und von dort nach Arabien kam.

Dass die Pflanze ursprünglich auf dem afrikanischen Kontinent ­beheimatet war, ist allgemein ­anerkannt. Zu welchen Zeitpunkt nun keimfähige Samen den kleinen Seeweg über das Rote Meer nach der arabischen Halbinsel angetreten haben, wissen wir bis heute ebenso wenig wie die Namen derer, die sie dorthin brachten. Sicher ist nur, dass sein muslimisch geprägter Siegeszug zwar dem letzten Winkel der Welt der Araber entwuchs, aber danach den Osmanen zu verdanken ist. Wo immer der Islam hinkam, folgte der Kaffee auf dem Fuße.

Kaffeeanbau und -handel entwickelten sich in Folge zu einem Geschäft, an dem immer mehr Beteiligte immer mehr Geld verdienten. Im Jahr 1517 wird erstmals vom Kaffeegebrauch in Istanbul berichtet, die Weiterverbreitung nach Norden und Westen folgte. Wo osmani­sche Truppen auch immer stationiert wurden – der Küchenwagen mit den Kaffeebohnen ließ nicht lange auf sich warten. Um 1600 ist der Kaffeetrank im gesamten Reich bekannt.

Nach und nach lernen ihn, an verschiedenen Orten des Osmanischen Reiches – unabhängig voneinander – euro­päische ­Reisenden kennen. Der Kaffee blieb aber nicht nur, wie es anfänglich der Fall war, ein exotisches Getränk für die wenigen, die sich das damalige Luxusgut leisten konnten. Er veränderte auch den Tagesablauf vieler Europäer, deren wichtigste Getränke zuvor Bier oder Wein waren. Viele begannen ihren Tag mit „Biersuppe“ und tranken im Verlauf des Tages stetig weiter. Es war in Kaffee­häusern, in denen viele Geister Europas um Ideen stritten, die später zur Aufklä­rung führten. Und später waren es Kaffeehäuser, in den die Amerikaner John Adams und Paul Revere ihre Revolution planten.

Traditionelle Zubereitung
In der Region gibt es zweier Arten Kaffee: arabischen , der nur unter Arabern, vor allem in Saudi-Arabien, im Jemen und von Beduinen getrunken wird, und türkischen, der in den Städten Mode ist. Arabischer Kaffee wird in zwei Töpfen (dallahs) zubereitet – im ersten gebrüht und in den zweiten gegossen – immer ohne Zucker. Türkischer Kaffee wird in schmalen, verzinnten Kupferkännchen mit langem Stiel (türk. cezve) gebraut. Die Kaffeebohnen werden immer frisch geröstet und dann zu einem sehr feinen Pulver zerstoßen oder gemahlen, das in das Wasser im Topf gerührt wird. Weil der Kaffee schon bei der Zubereitung gesüßt wird, wird der Gast immer gefragt, ob er seinen Kaffee süß, mittelsüß oder ungesüßt haben will; deshalb braucht jeder Haushalt mehrere Kochgeschirre für Kaffee.

In den Ländern wie Jemen, Saudi-Arabien oder Jordanien wird zum Aromatisieren oft eine Kardamom-Kapsel in die Kaffeekanne gegeben. Die Tassen sind klein und zylindrisch. In manchen Ländern sind sie hauchdünn und henkellos und werden in einen Metallhalter gesetzt, der passend zum Muster des zugehörigen Tablett aus Messing oder Silber gefertigt ist. Wer authentischen arabischen oder türkischen Kaffee zubereiten will, kann jede Arabica-Bohne nehmen. Türkischer Kaffee in Dosen oder abgepackt in türkischen Läden zu bekommen.

Lektüretipp: Wer mehr über die spirituellen und historischen Hintergründe des Kaffees in der Welt des Islam erfahren möchte, findet bei Kathleen Seidels „Serving the Guest: A Sufi Cookbook“ (das insgesamt eine gute Einführung ins Kulinarische und Gastfreundschaftliche ist) viele Hintergrundinformationen. Das Buch ist auf einer Webseite zu finden.

 

Quelle:IZ

Zwischen Hadsch und Handel: In seiner 1400-jährigen Geschichte hat der Islam immer schon Globalisierung vorweggenommen. Von Safia Bouchari

Es ist heute wohl nicht jedem bekannt, dass die islamische Welt schon immer eine Art globalisierter Raum gewesen ist, in dem eine starke Vernetzung verschiedener Regionen durch unterschiedliche Aktivitäten und eine erstaunliche Mobilität und Reisetätigkeit bestanden hat. Dies ist in verschiedenen Faktoren begründet und zeigte sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Zum einen ist dies der Handel mit seinen Karawanen und Handelswegen, der auch über große Entfernungen zu einer Vernetzung muslimischen Welt beigetragen hat. Zum anderen gab es immer einen Austausch von Wissen und Gelehrten, nicht nur im Bereich der islamischen Wissenschaften im engeren Sinne, sondern in sämtlichen Wissensgebieten, und viele Gelehrte und Schüler legten selbst größere Entfernungen zurück, um an Wissen zu gelangen. Natürlich gab es auch einzelne berühmte Reisende wie Ibn Battuta, Ibn Dschubair oder Ibn Fadlan, die aus unterschiedlichen Motiven die Welt bereisten - und nicht nur die muslimisch geprägte. Und es gab und gibt natürlich das Beispiel par excellence, die Hadsch, die jährlich stattfindende Pilgerfahrt nach Mekka, die immer auch ein Ereignis des sozialen Austausches und der Kommunikation war von Menschen aus einer Region, die von Marokko bis China reichte und das heute Pilger aus allen Regionen der Welt einbezieht. Wenn auch nicht in dem Maße und oft in modifizierter Form, bestehen viele dieser Vernetzungen auch heute noch fort, insbesondere natürlich die Hadsch.

Die Pilgerfahrt
Die Hadsch, die Pilgerfahrt nach Mekka, ist eine der Fünf Säulen des Islam und gehört somit zu den Grundpflichten eines jeden Muslims und einer jeden Muslimin. In aller Regel besuchen die Pilger neben Mekka auch noch Medina, die Stadt des Propheten, Allah segne ihn und schenke ihm Frieden. Die Verpflichtung zur Hadsch ist davon abhängig, ob man materiell oder gesundheitlich in der Lage dazu ist, diese zu unternehmen. Die Zeit der Hadsch liegt um das ’Id Al-Adha, das Opferfest, herum, was bedeutet, dass sie nur zu einer bestimmten Zeit im Jahr durchgeführt werden kann. Heutzutage, im Zeitalter der modernen Transportmittel, ist es möglich, innerhalb weniger Stunden den Weg zurückzulegen. Dadurch ist es sehr viel leichter geworden, diese Reise, die keine gewöhnliche Reise ist, anzutreten. Früher war eine Hadsch mit einer langen und oft beschwerlichen Reise verbunden, die Wochen oder sogar Monate dauern konnte. Insgesamt haben dadurch früher weniger Muslime die Hadsch unternommen als heute. Einst war es etwas besonderes, wenn es in einem Ort einen „Hadschi“ oder eine „Hadscha“ - jemanden, der die Hadsch absolviert hat - gab, und man nannte sie respektvoll mit diesem Ehrentitel. Heute gibt es sogar viele Muslime, die die Hadsch schon mehrfach gemacht haben, oder auch die ’Umra, die jederzeit mögliche „Besuchsfahrt“, die durch die modernen Verkehrsmittel natürlich auch an Bedeutung gewonnen hat. Heute sind es alljährlich um die zwei Millionen Pilger, die zur Hadsch nach Mekka und Medina kommen; vor der Reduzierung der Zahl durch die saudischen Behörden in den 90er Jahren waren es mitunter sogar an die drei Millionen.

In früheren Zeiten reiste man auf dem Landweg, oft in Karawanen, einige sogar zu Fuß, und teilweise auf dem Seeweg. Aus Syrien oder der Türkei beispielsweise führte die übliche Route auf dem Landweg in den Hidschas, die Region Mekkas und Medinas; von Ägypten und Nordafrika aus ging es oft mit dem Schiff weiter über das Rote Meer nach Dschidda, und auch vom Indischen Subkontinent und von Südostasien aus nahm man überwiegend den Seeweg. Oft mussten Wüsten durchquert oder stürmische See überwunden werden, und zum Schutz gegen Räuber - auch das gab es leider - wurden viele Karawanen mit einem Geleitschutz ausgestattet. So kam es immer wieder vor, dass manche Pilgerreisende nicht zurückkehrten.

Die Hafenstadt Dschidda als Ankunftspunkt der mit dem Schiff ankommenden Pilger war eben dadurch, aber auch durch den Handel und die Muslime aus aller Welt, die sich dort niederließen, traditionell eine gewissermaßen globalisierte Stadt mit einer multiethnischen Buntheit. Ähnliches galt und gilt auch für Mekka selbst. Bei der Hadsch begegnen sich Muslime aus arabischen Ländern, aus der Türkei, aus Indien, China, Indonesien, Nordafrika, Westafrika, Südafrika, Europa oder den USA und verrichten gemeinsam die Hadsch-Riten. Sie machen dabei die Erfahrung, dass die ethnische Herkunft oder materieller Besitz nicht zählen angesichts ihrer Gemeinsamkeit als Geschöpfe Allahs, die Seine Einheit anerkennen und Ihn anbeten. Die Hadsch ist dabei neben der spirituellen und existenziellen Erfahrung auch eine Kontaktbörse und ein jährliches Forum der Begegnung zwischen Muslimen aus aller Welt, und früher hatte sie, stärker noch als heute, auch für den Handel eine gewisse Bedeutung. Sie ist auch ein Barometer für den Zustand der Umma, der weltweiten Gemeinschaft der Gläubigen. Auch der Wissensaustausch, wie er in der Begegnung zwischen Gelehrten oder von Gelehrten und Schülern im Rahmen der Hadsch stattfinden kann, sollte nicht unerwähnt bleiben.

Die Reise zur Hadsch ist, wie auch bis zu einem gewissen Maß die Durchführung der Hadsch selbst, durch die moderne Technik erleichtert worden. Man sollte dennoch nie aus den Augen verlieren, dass sie keine touristische Reise ist. Denn im Mittelpunkt dieser Reise eines Lebens steht die völlige Ausrichtung auf Allah, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Ob arm oder reich, schwarz oder weiß, Akademiker oder Analphabet - im Bewusstsein der Zugehörigkeit zur weltweiten Gemeinschaft der Gläubigen, die sich dem Schöpfer ergeben, und in der gemeinsamen Anbetung sind weltliche Unterschiede aufgelöst und die Herzen verbunden.

Handel und Wandel
Durch den Handel und Fernhandel waren verschiedene Regionen des weiten muslimischen Gebietes miteinander verbunden. Es gab beispielsweise die Karawanenrouten - bekannt sind etwa die Seidenstraße oder die Routen des transsaharischen Handels - und den Handel per Schiff auf dem Mittelmeer und auf dem Indischen Ozean, welcher Afrika und Arabien mit Indien und Südostasien verband und bis nach China führte. Durch die einigende islamische Lebenspraxis, die ja in ihren Grundzügen überall die gleiche ist, fühlte man sich überall heimisch, auch wenn es unterschiedliche kulturelle Ausprägungen gab. So konnte der aus dem heutigen Marokko stammende Reisende Ibn Battuta sowohl in Anatolien, als auch im subsaharischen Afrika oder in China an den auf gleiche Weise durchgeführten und in arabischer Sprache rezitierten Gebeten in den Moscheen teilnehmen; mehr noch, auch viele Verhaltensweisen des Alltags, die durch die Sunna des Propheten geprägt sind, gleichen sich. Dies ist vielfach auch heute noch so, auch wenn der Alltag heute oft etwas weniger stark vom Islam geprägt ist als es früher der Fall war, als auch die nicht-individuellen, das öffentliche Leben betreffenden islamischen Regelungen (Mu’amalat) viel stärker in Kraft waren.

Der Handel fand nicht nur unter Muslimen statt, sondern auch mit Europa, den nichtmuslimischen Gebieten Afrikas oder China. Der Gesandte Allahs, möge Allah ihn segnen und ihm Frieden geben, der vor seinem Gesandtentum selbst Händler war, sagte: „Neun Zehntel der Versorgung [von Allah] liegen im Handel.“ Muslimische Händler hatten in der Geschichte immer einen fast schon legendären Ruf. In dem zwar kulturell bunten, aber doch in der islamischen Lebenspraxis geeinten riesigen Raum von Andalusien und dem Maghreb bis Zentralasien, von Westafrika bis Indonesien blühte der Handel über Jahrhunderte wie in einer riesigen Freihandelszone. Es ist bekannt, dass der Islam in vielen Regionen durch muslimische Händler verbreitet wurde, die nicht zuletzt durch ihre fairen Handelspraktiken vorbildliche Botschafter des Islam waren. Europa war damals fasziniert vom Reichtum und der Vielfalt der islamischen Welt, gerade auch im ökonomischen Bereich, und importierte verschiedene Güter, wobei der Mittelmeerhandel eine wichtige Rolle spielte. Die islamischen Städte waren Umschlagplätze des Fernhandels und Anlaufstellen für die entsprechenden Karawanen.

So hatte zum Beispiel die Stadt Aleppo (Halab) eine wichtige Funktion als Knotenpunkt des Fernhandels, als Umschlagplatz und im Zwischenhandel etwa von Venedig und Persien und zwischen Europa und Indien. Es war damit für Jahrhunderte, zwischen etwa 1450 und 1840, der wichtigste Handelsplatz im östlichen Mittelmeerraum. Die Abhängigkeit Europas von den Waren aus dem Orient, insbesondere den hochwertigen Waren, bestand schon in römischer Zeit, und schon damals versuchten diese, die Handelsmonopole der östlichen Städte zu brechen. 1506 begannen die Portugiesen, im Indischen Ozean zu gewaltsam gegen das muslimische Dominanz im Handel vorzugehen, indem sie arabische und indische Schiffe aufbrachten, mehrere Handelsstädte in Ostafrika und Südarabien angriffen und zerstörten und Stützpunkte errichteten. Ein größerer Gegenangriff der Osmanen 1538 drängte die Portugiesen wieder zurück, 1624 konnten sie schließlich auch aus dem Oman vertrieben werden. Auch entlang der nordafrikanischen und westafrikanischen Küsten versuchten insbesondere Spanier und Portugiesen, teils erfolgreich, teils weniger erfolgreich, Fuß zu fassen. Durch den Suez-Kanal und den einsetzenden Kolonialismus wurde die Situation später nochmals verändert und die Rolle der muslimischen Welt für den Zwischenhandel mit Europa nahm stark ab. Bis heute hat er allerdings nicht seine frühere Bedeutung wiedererlangt.

Wissensaustausch
Das traditionelle System der Wissensvermittlung im Islam basiert auf dem Lernen von einem persönlichen Gelehrten; Bücher und Schriften spielten nur eine untergeordnete Rolle. Viele, die selbst eine Gelehrtenlaufbahn einschlugen, nahmen ihr Wissen von einer Anzahl von Gelehrten, die unter Umständen in ihrem jeweiligen Schwerpunktgebiet einen besonders guten Ruf hatten. Hatte ein Schüler oder Student ein bestimmtes Werk oder einen bestimmten Wissensbereich gut genug gelernt und war er nach Einschätzung seines Lehrers in der Lage, dies selbst weiterzugeben, erhielt er eine Idschasa, eine Lehrerlaubnis dafür, die man vielleicht in gewissem Sinne auch mit einem Abschlusszeugnis vergleichen kann. So reisten viele Studenten von einem Lehrer zum anderen und legten dabei teilweise auch erhebliche Entfernungen zurück. So gab es beispielsweise Gelehrte aus Andalusien oder dem Maghreb, die nach Syrien oder Ägypten gingen, um dort von bestimmten Lehrern zu nehmen. Wie bereits erwähnt, hatte in diesem Kontext auch die Hadsch als Forum der Begegnung und des Austausches eine bedeutende Rolle. Dieses klassische System ist teilweise noch heute existent, auch wenn Universitäten nach europäischem Muster inzwischen viel verbreiteter sind. Doch erfreut sich das traditionelle System in letzter Zeit wieder gestiegener Wertschätzung.

Erst nach der Erfindung des Buchdrucks begann die Buchproduktion und auch Bibliotheken in den christlich geprägten Ländern allmählich eine größere Rolle zu spielen. In der muslimischen Welt hingegen gab es schon viel früher, etwa seit der Mitte des 8. Jahrhunderts n. Chr., eine hoch entwickelte und weit gefasste Buchproduktion. Es gab schon damals große Bibliotheken, die teils hundert Tausende von Bänden enthielten und zahlreiche, teils äußerst umfangreiche Bibliotheken, die der Öffentlichkeit zur Verfügung standen. Das in Spanien ansässige Khalifat besaß etwa 70 öffentliche Bibliotheken, und natürlich gab es auch viele höchst umfangreiche private Sammlungen. Viele Moscheen besaßen ebenfalls eine öffentliche Bibliothek. Die Bibliothek der Zaituna-Moschee und Universität in Tunis war wohl eine der umfassendsten überhaupt, mit insgesamt zehntausenden Manuskripten, die zeitweise die Zahl von 100.000 überschritten haben sollen.

Es gab aber auch einen regen Buchhandel. Ein durchschnittlicher Buchladen umfasste einige hundert Titel, größere jedoch noch deutlich mehr. Der berühmte Buchladen des Ibn Al-Nadim im 10. Jahrhundert in Bagdad war in einem großen Gebäude untergebracht und war auch ein Ort der sozialen und geistigen Begegnung und des Austausches. Der Katalog der von Ibn Al-Nadim angebotenen Bücher rumfasste mehr als 60.000 Titel der verschiedensten Themenbereiche, von den islamischen Wissensgebieten über christliche und jüdische Schriften, Gerichtsdokumentationen, Poesie, Geschichte, Biographien, Mathematik, Astronomie, Philosophie, Medizin, Literatur, Reiseberichte und vieles mehr. Auch heute findet man in den muslimischen Ländern oft auf den Straßen und auf Plätzen die Stände von Buchhändlern, und es wurden in den letzten Jahren vermehrt größere Buchhandlungen mit sehr umfangreichem Sortiment eröffnet. Die Zentren der Verlags- und Druckindustrie liegen im arabischsprachigen Raum noch immer im Libanon, an zweiter Stelle folgt Ägypten. Von dort werden Bücher in alle arabischsprachigen Länder exportiert. Die Buchpreise sind im Vergleich zu hiesigen Verhältnissen sehr gering, gut aufgemachte, gebundene Bücher bekommt man schon für umgerechnet weniger als 10 Euro, oft für weniger als 5 Euro, und Bücher damit durchaus auch für breite Schichten der Bevölkerung in diesen Ländern erschwinglich.

Individuelles Reisen und Tourismus
Obwohl Tourismus im heutigen Sinne im Islam keine Tradition hat, sind Muslime nicht nur in früherer Zeit, sondern auch heute durchaus reisefreudig. Insbesondere in den Sommermonaten halten sich viele Muslime gerade aus den Golfstaaten in Europa und auch in Deutschland in großer Zahl auf, um sich medizinisch behandeln zu lassen oder für einen Kuraufenthalt, wobei sie nicht zuletzt aufgrund des Geldes, das sie mitbringen, ausgesprochen gern gesehene Gäste sind. München und sein Umland bilden einen Schwerpunkt dieses Phänomens. Zahlenmäßig weitaus bedeutender sind jedoch die sommerlichen Heimatbesuche der Migranten, die von Europa aus vor allem in die Türkei und nach Marokko als den bedeutendsten Herkunftsländern gerichtet sind. Während man früher oft mit dem Auto fuhr, weil man mehr Dinge mitnehmen und mitbringen konnte, dominiert heute, auch aufgrund der Zeit- und Kostenersparnis, vielfach der Flugverkehr, der zudem durch immer mehr Billigflugangebote immer attraktiver wird - zu Lasten der Umwelt allerdings, die darunter zu leiden hat. Auf der anderen Seite sind einige muslimische Länder zu Zielen des Massentourismus geworden - die Türkei, Tunesien, aber auch Ägypten oder Marokko stehen heute ganz selbstverständlich neben den klassischen Zielen wie Mallorca, Teneriffa oder Gran Canaria, die in den 80er Jahren noch dominant waren. Aber auch die Golfstaaten, allen voran die Emirate mit dem touristischen Zentrum Dubai, sind in letzter Zeit verstärkt im Kommen. Ein eigenes Phänomen, insbesondere in den Golfstaaten, sind die dort in großer Zahl tätigen muslimischen, teils aber auch nichtmuslimischen Arbeitsmigranten, wobei dieses Phänomen sowohl positive als auch negative Seiten hat.

Wer sich als nichtmuslimischer Pauschaltourist fast nur innerhalb der touristischen Komplexe aufhält, wird wohl in der Regel relativ wenig mit dem Islam in Berührung kommen. Doch auch trotz der ausgetretenen Pfade der Reisebranche berichten viele aus dem Urlaub Zurückkehrende, dass sie in ihrem jeweiligen Reiseziel beeindruckt von der Menschlichkeit und Gastfreundschaft ihres Gastlandes waren. Trotz bestehender politischer und gesellschaftlicher Probleme hat sich das Reisen als Möglichkeit erwiesen, Kontakte zu Muslimen zu knüpfen. Ein neues, innermuslimisches Phänomen ist der so genannte „Islamische Tourismus“. Dabei geht es zum einen um den Ausbau des Tourismus innerhalb der islamischen Welt, zum anderen darum, den Tourismus kompatibler mit islamischen Werten und der islamischen Lebenspraxis zu machen. Auf Ebene der im Jahr 2000 berufenen „Islamic Conference for Ministers of Tourism (ICMT)“ treffen sich Tourismusminister, um sich im Rahmen zwischenstaatlicher Kooperation mit dem Thema zu beschäftigen. Es ist zu hoffen, dass solche Initiativen dazu beitragen können, die negativen Auswirkungen des Tourismus auf die islamischen Länder zu korrigieren, seien sie ökologischer, aber auch mentaler Art. Denn schon aus ökonomischen Gründen wird der Tourismussektor in der muslimischen Welt künftig eher noch an Bedeutung zunehmen.

Durch den Vorrang der gemeinsamen Glaubens- und Lebenspraxis vor jeglichen ethnischen Unterschieden, bildet die Umma, die Gemeinschaft der Gläubigen, eine weltumspannende Gemeinschaft, die sich trotz aller Differenzen ihrer grundsätzlichen Zusammengehörigkeit noch immer bewusst ist.

Quelle:IZ

Im westlichen Europa fand die Blüte der Wissenschaft mit dem Siegeszug des Christentums ihr Ende. Neunhundert Jahren nach ihrer Gründung musste die Platonische Akademie in Athen schließen, weil sie religiösen Eiferern als heidnisch galt. Eine neue Heimat fand die Wissenschaft in den Ländern des Islam.

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http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1828913/

 

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